26.06.2006 - Nur ein Traum
Ich erwache aus meinen Traum und frage mich warum die Nächte so schnell vergehen. Ich schaue auf die Uhr und bemerke das ich nach diesen nun 4 Stunden schlaf wieder zur Arbeit muß, was aber seit einigen Tagen nicht anders ist. Im Moment schenken mir nicht viele dinge Hoffnung für eine bessere Zukunft. Naja, der Tag vergeht wie immer. Man gibt sich die beste Mühe als Schichtleiter und doch ist es nicht genug. Ich setz meine Kopfhörer auf, mach mein Handy aus und dreh laut meine Metalmusik auf. Eins der wenigen dinge die mir im Moment Ruhe und Zuversicht schenken. Und doch kommt immer etwas in mein Kopf... "S." Ich bin so total anders wie Sie, aber doch verstehen wir uns super. Ich habe keine Ahnung was Sie von mir hält und was sie über meine Gedanken weiß, jedoch macht Sie mich Glücklich. Sie schafft es mir Hoffnung zu schenken um für etwas zu kämpfen.
Manchmal ist es aber besser nicht zu wissen was jemand für ein empfindet. Weil ich glaube sobald ich erfahre was Sie für mich empfindet, ist die Enttäuschung groß. Jetzt ist wieder einer dieser Augenblicke wo es 0.30 ist und ich in 4 Stunden aufstehen muß. Warum kann ich mich nicht einfach hinlegen und nicht mehr aufwachen… zumindest für eine Woche. Keine Stimmen mehr hören, keine Vorwürfe und einfach jemand (vielleicht „S.“) bei der man sich geborgen fühlen kann und mal nach Luft schnappen kann.
„S:“ Du glaubst gar nicht wie dankbar ich bin das es dich gibt… du schenkst mir Kraft, Geborgenheit, etwas Liebe und ich hab das Gefühl endlich mal das ich wirklich gebraucht werde. Ich hoffe das sich nach meinen Urlaub endlich einiges zum Positiven entwickelt.
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